Falkenstein Überschreitung & Staufen Umrundung

 

Bericht vom 27. Juli 2022

Sodala, liabä Leit, jezad kimmi endlich amoi dazua, Eich de Buidln und an Bericht (der deitlich länger ausfoit, weils um zwoa Doog gähd!) vo meine zwoa gschmeidign Bergausfluuxdoog z'liefern. Am Middwoch d'Foikaschtoaüberschreitung und Schtaaffa~Rundfahrt. Am Donarsdoog mit da Angela ind Speik und do mehra griabigä Leit, de i scho länger nimma xeng hoob, teilweis beabsichtigt, aba ah "rein zufällig" droffa und mit ihra am OMd no aufn Lattenbergschtoa auffekraxld. Am Middwoch, 27. Juli, häddi ja eigentlich vorghabt mitm Zug, mitsamt E~Kamäyh, nach Bärchtsgoon zum fahrn und de Hochbahn zur Priasbergoim auffez'reitn und ins Hagengebirg ei'zdaucha. Aba dees is desweng nix worn, weil de Be eR Be scho wieda amoi an Totalausfoi ghabt hood und nur da SEV (oana da furchtbarstn Eingetragenen Vereine!) unterwex war. Zum Glück hoobi ma vor da Abreise no in da Weyt-Weidn-Weberei die Zugverbindungen o'gschaugd, sunst häddi woi am Kirchberger Bahnhof blääd aus da Wäsch gschaugd. Oiso moi wieda Planänderung und do hoobi ma denkt, machi doch amoi endlich die Überschreitung vom Foikaschtoa, nachdem i bisher oiwei nur aufm Südgipfä und bei da Biwakhöhle war. Is zwar ned so vui wia de vom Watzmo, aba ah ned Ohne. Da Plan waarad gwen, Überschreitung vo Nord nach Süd. Oiso bini üban Jochberg drübagrittn und hoob mi sehr üba de jezad bestens ausbaude Passage vo da Himmelsleiterbasis zum Soleleitungsweg nauf gfreit, weil dees vorher ja a gscheid schiachä und schweißtreibende O'schiabschtreck war. Jezad konnst do ziemlich entspannt aufferadln. Do hamms wirklich a suppa Arbat gmachd, de Oipnschtraßn~Weißbacher. Suppamerci! Dann war i ah glei drübm bei da großen Kreizung beim Scharmann in da Näh vo da Zwing, hoob aba dann ned weida zum Foiknsää kenna, weil do ah scho wieda gschperrt war, zwenx Woidarbeiten. Zefix, übaroin werd rumghoizd! Do hamms sogar an Wächter, mit dem ma si nur spärlich auf Englisch untahoitn hood kenna, higsetzt. Koa Chance, ois tutto completto gschperrt. Oiso as Vorhaben, vom Krottensee aufzumschteing ah wieda vaworfa. Kimmd ja in letzter Zeit scho auffällig oft vor, dass meine bergsteigerischen Ambitionen durchkreizt wern. Aba bisher hoobi ja dann doch oiwei a gschmeidigä Lösung gfundn und dees war dann ah desmoi da Foi. Hoobi hoid as E~Kamäyh auf da Südseitn o'bundn und bin den mir bereits bekannten, ziemlich vawachsenen Steig Richtung Südgipfä auffe und hoob ma denkt, i kannt ja dann einfach den langa Hangweg auf da Ostseitn zur Nordseitn ummiquern. Aba do war ah scho wieda a Sperrbanner aufghängt, wenn ah recht gschlampad, dass ma moana hädd kenna, dees waarad vagessn worn und waarad nimma aktuell. Oiso hoobi den "Weg" drotzdem amoi ei'gschlong und nachdems ummara Middoog war, hoobi ah koane Holfällgeräusche gheart und ma denkt, dees kannt i vielleicht bis zum End vo da Middoxpause ummi schaffa. Ja mi hoods ghaut, war der Steig zuagwuchert. Hohes Groos ohne Ende, dassd stellenweis de Spur scho fast nimma dakennt host.. Do wars scho guad, dassi ned nur Schwarzkümmelöl~Dragees innerlich, sondan mir mid dem Öl ah de Haxn und de Arm guad ei'gschmiert hoob. Hoob jednfois koane Passagiere mit hoam bracht. Is wirklich wirkdam und konni nur wärmstens empfehln, grood bei soichanä Zeckengrastouren. An da Passage, wo's a Serpentine nach untn gähd, hoobi dann aufaramoi eppan xeng, mid rodm Gwand und Kopfbedeckung und gmoant, dees waarad oana vo de Woidarbeiter. Oiso bini glei wieda umdraahd und dees ganze lange Stück zrugg. Aba, obwoi i ned grood langsam unterwex war, sann de Stimmen oiwei näher kemma und seybst, ois i wieda aufm legalen Weg war, sanns hinta mir her. Bis i xeng hoob, dass dees koane Woidarbeiter, sondern zwoa fitte, junge Burschn warn. Ersterer hood hoid a roods Kappi und a e'msoichs Oberteil o'ghabt. Hamma nadialich glacht, ois i eahna vazäyht hoob, dassi gmoant hädd, i werd vo de Woidarbeiter gjoogd. De sann dann an mir vorbei und hamm si ah glei amoi an Vorsprung rausghoit, woos aba ihr Beech war, weils dann de näxtä, a weng varreggde Abzweigung rechts auffe, vapasst hamm und de Sackgass groodaus ganga sann. Es gibt ja do am Foikaschtoa scho an Haufa Irrwege und Sackgassn und nachdem nix markiert is, muaß ma scho genau wissn, wo's lang gähd. De Zwoa hinterherplärrn und Rumgschafftln woit i dann aba ah ned, zumal da Roodä eh aus Inzell war und hoob ma denkt, vielleicht kennans ja a Schteigal, woos i (no) ned kenn. War aba ned aso, wiari dann schpaada am Gipfä erfahrn hoob, wo de Zwoa a guadä Weile nach mir dann ah auffe kemma sann. Hood si aba nachad damit erklärt, dass no nia vo dera Seitn auffe sann und ah de Überschreitung no nia gmachd hamm. Do hoobi eahna dann wieda den Vortritt glassn und hoob no a guadä Weile Allo(h)a de Gipfäruah genossen. Dann bini eahna irgendwann ah gfoigd, bin aba dann no vo an Haufa Blaubeern und Preiselbeern aufghoitn worn. Ind Biwakhöhle hoobi nadialich ah no einigluurt. Bis zum End vom Blaubeerkamm hoobi den Weg ja scho kennt und war gschpannt, wias weida gähd. Hoob ja äftas gheart, dass da Übergang recht luftig sei soi. War aba eha ned da Foi, wobei ma scho oiwei guad aufbassn muaß, wo ma hitritt. Weil de steilen langgrasign, schroffign Häng links und rechts oba, sann nadialich ned ohne. Do duast Da zumindest sauba weh, wennst obäpurzlst. Recht luftig is dann allerdinx da letzte Aufstieg aufn Nordgipfä, wobei i ma de Kraxelei vo da Ostseitn gschpart hoob und liaba vo da Nordseitn auffe bin, wo's ned nur deitlich griffiger is, sondan ah a Drahtseil drin hängd. Ohne dees waarads a Zwoara, aba es sann gnua Griffe und Tritte do. So wari ah boid OM am Kreiz, bin aba ned lang bliebm, weils vo Westen her ziemlich duster ausgschaugd hood. Is aba dann doch nix kemma...aba ma woaß ja ned und a Kraxelei im nassn Feyss und auf ausgsetzte Steigerl is hoid ah koa Spaß ned. Übahaupt dad i de Tour bei Nässe auf koan Foi empfehlen! Oiso bini nachad weida, hoob den imposanten Feysn oamoi umrundet, oiso bin braktisch westseitig ummi und war dann boid, nach a kurzn Kraxelei aufwärts an a Kreizung aufm Kamm. Oa Weg is rechts auffe aufn feysign Kamm ganga, oana links an Kamm obä und oana groodaus den verwachsenen Steilhang obä. I bin dann erstamoi links, wo da Steig aba boid amoi an am sehr luftigen Bankal, wo de Fiaß ca. 3 Meter üban Abgrund baumeln, wenn ma drauf sitzt, endet. Do is ah a Biachal, wo i mi dann kurz ei'drong hoob und dann wieda zur Kreizung zrugg bin. Do hoobi dann den Weg üban verwachsenen Steilhang obäzua gwäyhd, woos ah tatsächlich da richtige Abstieg war. Do is teilweis ganz schee gaach obä ganga und es kimmd dann ah noamoi a Rinn mit am Drahtseil, de bei Nässe woi ned so lustig is. Boid amoi werd aba dann as Gelände a bissal gemäßigter und do is ma dann a jungs Paar entgeng kemma und er hood mi dann, nach da Begrüßung, glei in Nichtbairisch gfroogd, obs schee am Kreiz waarad. Hoobi gmoant, "ja und ah recht luftig" und gfroogd, obs dees schoamoi ganga waaradn. Hooda gmoand, dass dees as erste Moi waarad. Hoobi gfroogd, obs aba scho a bissal Klettererfahrung häddn, woos er dann bejaht hood. Guad, hoobi ma denkt, miassns seyba wissn und seng wias auffe und obä kemman und eahna gwünscht, dass dees guad higriang. Hubschrauber hoobi dann aba koan gheart, oiso geh i amoi davo aus, dass wieda guad obä kemma sann. An da Kreizung am Kamm, wo a Eisenschtang auf am Schtoahaffa gleng is - wahrscheinlich war an da Schtang amoi a Schuidl dro? - bini dann den westlichen Steig in vui Serpentinen durchn Hochwoid zum Eisstadion obä und untn dann wieda den broadn Weg, vorbei am ei'zäuntn, im Privatbesitz befindlichen Zwingsee, zur Zwing zrugg, woos im letztn Schtickl ned so schee is, weil ma do direkt neba da Oipnschtraß gähd. Boid war i dann aba wieda bei meim E~Kamäyh und bin mit dem zum Eisstadion zrugg grittn und dann weida Richtung Adlgaß, weil i ja ah no an Schtaaffa umrundn woit. Gähd dann eh recht gmiatlich vo Adlgaß ohne arge Steigungen zur Inzeller Häh auffe und dann host ja übas Kohlhaisl bis Anger obä üba 5 Km Abfahrt. Do sann ma dann ah jede Menge Radler entgeng kemma, vui ah ohne E~Antrieb, de woi alle zur Stoißer Oim auffe woitn. Bei da Autobahnunterführung kurz vor Anger, bini dann rechts vo da Autobahn weida bis Aufham, do unta da Autobahn durch und auf gschmeidigä Radlweg bis nach Piding eini und es war, trotz da Autobahn nebmdro, scho schee, aso aufn Untersberg zuazumradln und i hoob mi dann ah gfreit, wiad Hex dann ums Eck rum gluurd hood. Durch Piding durchä bini dann zur Saalach nüba, an dera bis Schtaaffabruck entlang und dann übad Strailach zrugg ins Nonner Oberland. A feine, gschmeidigä Rundn. Immerhin ah 43 km bei 886 Höhenmeta, woos jezad nadialich deitlich weniger is, ois wennst übad Schtoanaoim radlst. 

 

In der Speik


Bericht vom 28. Juli 2022

Am Doog drauf, oiso Donarsdoog, 28. Juli, hoobi dann an "Geschäftstermin" in da Speik ghabt, weil die Pezi vo mir a Bärenamulett hamm woit und nachdems mit ihrm Freind eh ind Speik auffe woitn, hamma uns an da Traumgumpn vaabredt. Und nachdem die Angela ah amoi wieda Zeit für a Tourei ghabt hood (as letzte Moi ja tatsächlich bei da Schitour aufs Seehorn) samma zammad zu de Zwoa auffe, sann dann aba no a weng aufghoitn worn, weil i nach ewiger Zeit endlich amoi wieda mein guadn oidn Freind, an Saalach~Indianer, droffa hoob. An da Traumgumpn samma dann ah direkt glei amoi 3 Stund mit etliche Tauchgänge bliebm, weils gar so schee war und mia uns ah mid da Pezi und an Hardy bestens vaschtandn hamm. Irgendwann wars aba dann doch Zeit fürn Aufbruch, weil ma ja no aufn Lattenbergschtoa nauf woitn, woos aba dann doch a weng länger dauert hood, ois ma gmoand hamm. Nadialich samma erstamoi am TING~Blootz vorbei zum Talschluss hintre und hamm gschtaunt, woos si do eppa a Arbat gmachd hood und a saubanä Gumpn untam Talschluss~Wassafoi hibaut hood. Do hamma dann, trotz Schatten, doch noamoi eidaucha miassn. Und wia ma grood am Lufttrocknen warn, sann de zwoa gräßtn Ulknudeln vom Naturzauber Verein (vo dem i ja da Präsi bin) daherkemma und dees war dann a richtige Fetzngaudi, dass de Feysswänd vom schallenden Gelächter gwaggld hamm. Wenn die Karin und die Brigitte zammad irgendwo aufdaucha, do bleibt koa Auge trocken...Sann sogar dann amoi a baar Brääsl obä kemma, aba sunst hood zum Glück ois ghoitn. Nachdem ja die Angela ah im Naturzauber e.V. is, wars oiso braktisch a spontane Vereinsversammlung und de war wirklich richtig griabig. Und aus da Fern betrachtet hädd ma si woi denga kenna: "Ja ja, da Od*Chi, da "Popstar", vagnügt si moi wieda mit 3 Frauen auf oamoi!" Is aba ois rein platonisch bliebm, konni Eich vasichern... ;-) Irgendwann hamma de Zwoa dann beim Wassafoi zrugg lassn und dann samma den Rundweg zum gloana, britschlndn Weißbach ummi und vo do zum Eichelberg auffe gschnauft. Wiaso der so hoaßt, woaß i ah ned, weil a Oach hoobi do drOM no nia xeng. Ah beim Dschiesäs am Kreiz hood koa Eichel untam Rääggal aussegschaugd... :-D Jednfois samma dann no dees kurze Schtickl Richtung Lattenbergschtoa auffe, aba der war grood vo am Paar besetzt und nachdem do drOM ja ned recht vui mehra Blootz ois für zwoa Leit is, hamma erstamoi am "Wartesaal" auf dem Buggl vor de Feyssn Platz gnumma und hamm uns daweil, Rücken an Rücken sitzend guad untahoitn. Irgendwann is dees Paar dann ah obä kemma und dann hamm mia, am Nommidoog ummara Sechse OMdz (wiari ins Gipfäbuach neigschriebm hoob) den Blootz auf dem luftigen Bankal am Eisenkreiz ei'gnumma. Do sann dann etliche Flugameisen daher kemma, hamm aba anscheinend die Angela attraktiver gfundn wia mi, weils mi fast garned o'gflong hamm. Etliche klitzegloane Krabbelvampire hamm sie offenbar ah schmackhafter gfundn und so hoods etliche entferna miassn, während si bei mir nur zwoa vairrt, aba ned zuabissn hamm. Scheint woi am Schwarzkümmelöl gleng zum sei, wia ma scheint. Meng oiso de Flugameisen ah ned...guad zu wissen, wenni moi wieda am Viehkogel oda auf da Rotschpuischeibm bin, woo's teilweis ganz arg vui sann. De kennan da manchoi wirklich as ganze Gipfäglück vasaun. Apropos Rotschpuischeibm, do dad i übrigens am 7. August a Wuidkraita~Bergwanderführung hi o'bietn. Wer do dro Interesse hamm soitat, mäydt si hoid per PN bei mir. A Schwarzkümmelöl häddi dann auf jedn Foi ah dabei. Nachdem dann vo Westen a riesengroße Rengfrontwoikn in Enterprise~form aufzong is und es aufaramoi garnimma sonnig war, wars ah Zeit fürn Abstieg und do samma dann übad Hochplattn obä zum Wanderparkblootz und vo do den groodn, broadn Weg an da Bahn entlang zrugg zum Parkblootz am Bergfriedhof. Ummara Achdä hood mi dann de Angela bei mir dahoam abgsetzt und is wieda zu ihre Hausgäst ins Fantei zrugg. Sie betreibt ja midm Jochen zamm as Gasthaus Fantenberg bei Inzell mit vui ArBiändBi Gäst. Wobei i ned woaß, wiavui vo dene tatsächlich Bi sann... ;-) ~ ~ ~ Sodala, jezad wissts Bscheid, woos da Od*Chi de letztn zwoa Sommerdoog, de unterschiedlicher ned häddn sei kenna, ah vom Weeda her, driebm hood. Oa Doog auf am wuidn, gloana Berg, der auf koan Foi, trotz geringer Häh, unterschätzt wern soitat und absolute Trittsicherheit, Orientierungsvermögen, Schwindelfreiheit und Grundkenntnisse der Kletterei erfordert. Zudem deafst do auf koan Foi a Zeckenphobie hamm. Optimalerweis gähst de Tour andasrum, weilst dann de Kraxlpassagen nauf host und da Abstieg auf da Südseitn einfacher is, ois im Norden. Zudem ah no a gschmeidigä Rundfahrt umman Schtaaffa rum, mit langer, aba wenig steiler Abfahrt vo da Inzeller Häh. Da andere, sonnige Doog, mehra am Wasser und mit vui scheene, erfreuliche und ah lustige Begegnungen. Oiso braktisch as volle Speck Trumm...äh Spektrum.