MANDALAS
OD*CHI
NETZWERK
NATUR KUNST
RUNEN
Runen-Termine
Seminar~Info
Vorwort
Das PEACE~Zeichen
HAGAL
Runen-Karten
Runen*Initation
Runensymbolschlüssel
Runen im Überblick
Was Runen sind...
Runen und Tarot
Das schlechte Image
Alltägliche Runen
Runen und Literatur
Natürliche Runen
Runen im Kreis
Runen im Ornament
Inspirationen
Runen im Dritten Reich
Jahreskreisfeste
Jul
Imbolc
Ostara
Beltane
Litha
Lamas
Mabon
Samhain
Runen-Tabellen
Links
UR*KLÄNGE
ANGEBOTE
Litha * Sommersonnenwende * Mittsommernacht

 

Der Höhepunkt des Jahres ist zu Litha, der Sommersonnenwende erreicht, wenn auf der nördlichen Erdhalbkugel der längste Tag und die kürzeste Nacht stattfindet. Die Sonne steht dann über dem Wendekreis des Krebses und tritt (zumindest astrologisch) ins Sternbild Krebse ein. Nördlich des Polarkreises wird es die ganze Nacht nicht dunkel, was immer wieder tausende von Menschen dazu verleitet ans Nordkap zu reisen um die Mitternachtssonne zu sehen.

 

Der Höhepunkt ist also erreicht, was jedoch heißt, daß nun auch wieder der Abstieg anfängt. So beginnt zwar erst die heißeste Phase des Jahres, wie auch bei der Wintersonnwende die kälteste Zeit anbricht, doch die Tage werden, erst unmerklich, dann irgendwann immer deutlicher, unweigerlich kürzer!

So ist ja auch bei der Sexualität der Orgasmus der (mehr oder weniger) angestrebte Höhepunkt, doch ab diesem Zeitpunkt, wird der Lingam des Mannes unweigerlich schlaffer und es ist zumindest eine Pause einzulegen.(Der Autor bezieht sich deshalb gerne auf die Sexualität, weil sie einfach die natürlichste Sache der Welt ist und alle Menschen und Tiere betrifft!)

 

Traditionell werden zu dieser Zeit, vor allem auf den Berggipfeln Feuer angezündet, was jedoch in Österreich weitaus mehr praktiziert wird, als in Bayern. Früher wurden auch oft brennende Räder den Berg hinab gerollt, was allerdings bei Waldbrandgefahr nicht gerade die geschickteste Aktion ist. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb es auffälliger weise oft pünktlich zur Sonnwende regnet! Dann kann es oben am Berg auch ziemlich ungemütlich werden. Manchmal gibt es sogar Schneeschauer. Deshalb ist die Beteiligung an einem Sonnwendfeuer auf dem Berg manchmal schon eher etwas für Hartgesottene.

 

Der Sonnengott ist nun ein Mann in seinen besten Jahren, in seiner Blütezeit, der sich jedoch auch seiner Sterblichkeit bewußt wird. So zeugt er in einem orgiastischen Höhepunkt mit der Göttin bereits seinen Nachfolger für das näxte Jahr.

 

Die Zahl dieses Jahreskreisfestes ist die 6, die zugeordnete Rune ist die Dagaz-Rune, die für Höhepunkt, Konzentration der Kraft und Fokussierung steht. Die 6. Rune allerdinx ist die KAN-Rune, sie steht für das Potential, die Möglichkeit und auch für die männliche schöpferische Kraft, die dem Planeten Mars entspricht. Sie ist auch die Rune der Künstler, Könner und auch Könige. Ihre Affirmation ist: „Ich kann wenn ich will!“