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UR*KLÄNGE
ANGEBOTE

Um die Kraft der Runen zu aktivieren und dynamisieren und auch eine Beziehung zu ihnen herzustellen, empfiehlt es sich ein Weihe-Ritual zu vollziehen. Der Phantasie sollte hierbei freier Lauf gewährt werden, es gibt da keine festgelegten Vorschriften und Dogmen (das alte Zeitalter, in dem so etwas Gang und Gäbe war , ist am Ausklingen!).

Inspirationen findet Ihr in etlichen Büchern über Hexen, Druiden, Schamanen, Magier, Kelten, Germanen und auch Indianern und anderen Naturvölkern. Mixt Euch Euren eigenen Cocktail daraus, wie es Euch - vor allem gefühlsmäßig - am besten gefällt!

Eine Runenweihe-Ritual-Inspiration vom Autor findet Ihr weiter hinten (>>Runen-Rituale). Sonstige Buchinspirationen sind im Literaturverzeichnis zu finden!

 

Aus dem Kreis meiner (spirituellen) Schwestern ist eine weitere bewährte Methode, die Runen mit Menstruationsblut zu weihen gebräuchlich. Entgegen der "zivilisierten" und "aufgeklärten" westlichen Weltanschauung ist bei den Naturvölkern und "Kindern der Erde" dies das "Heilige Blut"!

In den Tagen vor der "lückenlos(er)en Geschichtsschreibung, als sogenannte "Tantrische" Kulturen in paradiesisch anmutenden Gefilden blühten und eher Priesterinnen (der GROSSEN MUTTERGÖTTIN) die Heiligen Zeremonien vollzogen, war das Blut der Frauen ein wichtiger Bestandteil der Rituale und Runen wurden damit gemalt. Heilbringende Geometrisch-Harmoniesierende Symbole mit Heiligem Blut gezeichnet, eine natürlich-einfache Variante mit der GROSSEN KRAFT zu kommunizieren! Aus dieser Zeit stammt höchstwahrscheinlich, dass Runen in ROT dargestellt am kraftvollsten wirken sollen. Wie entartet ist da doch das, was dieser paradiesischen Zeit folgte:

Als Patri-/Fili-Archaische (=Vater-/Sohn-herrschende) Priester (denn Väter sind diese Priester ja nicht!) die Macht an sich rissen, den Kessel der Weisheit annektierten, nomadisierende Stämme in nördlicheren Gefilden mit Jagdkulten, militärisch haushoch überlegen, in die friedfertigen Kulturen einfielen (wie in Indien die "Arier" (>>AR= Eingreifen)) und die Priesterinnen zu Tempelhuren gemacht wurden, hatten diese Priester eine Problematik zu lösen: Sie konnten der entmachteten Frau schwerlich zugestehen, dass sie die Lieferanten des Heiligen Blutes sind. So mußte das Blut woanders herkommen und so begann das rituelle Opfern und der ganze widersinnige, ja wahnsinnige Opferkult der bis heute seine giftigen Blüten und Samen treibt. (Man bedenke, dass ein jeder Krieg, der stattfinden soll,  finanziert werden muss! Und wer finanziert ihn? Die Reichen und Mächtigen der Welt, die auch das Okkulte Wissen sich vorbehalten und im stillen Kämmerlein bösartigste Rituale vollziehen!)

Diesen religiösen Metzgern blieb es durchaus nicht verborgen, dass ein Sterbender im Augenblick des Todes ziemlich viel Energie freisetzt und irgendwie fanden sie heraus, wie man sich diese nutzbar machen kann. Gewiss hat dieser Wechsel der Gottesdienstordnung dazu beigetragen, dass die Menschheit über die Jahre hinweg so schräg und verdreht geworden ist.

Der Autor ist gewiss kein Schwarz-Weiß-Maler, der die alte Zeit und die Frauen in den Himmel hebt und die Männer in die Hölle stößt, denn letztendlich kann nur der Ausgleich der Polaritäten und die Gleichberechtigung von Mann und Frau zur Harmonie führen, doch diese Geschichte erklärt doch so einiges!

So finden sich heutzutage Runenbuchautoren , die empfehlen, die Heiligen Zeichen mit Opferblut zu besudeln oder auch seine eigene Haut zum Weihen anzuritzen (Asoaschmarrn!).

 

Nun für welche (Körper)Flüssigkeiten Ihr Euch nun entscheiden mögt, reines Quellwasser oder das Wasser aus Eurem Lieblings-Fluß, -Bach, -Teich, -See oder gar -Ozean, sowie ein satter Regenguss tun´s auch . Auch das kreisförmige Auslegen an einem sonnigen Platz ist eine schöne Methode sie aufzuladen. Was auch sehr kraftvoll ist, ist sie mit ihrem Namen zu besingen! Denn das machtvollste einer Rune ist ihr Klang! Bedenkt zu dieser Anschauung nur mal den Umstand, wie intensiv und weitreichend Musik wirkt, wogegen der Interpret oftmals unbekannt, unscheinbar oder nur einer kleinen Anzahl von Menschen bekannt ist, bzw. wahrgenommen werden kann. Zudem, ein Musiker der tolle Gesten vollbringt, jedoch musikalisch nichts oder wenig zu Stande bringt, wird nur selten ein Star.(Leider gibt es in jüngster Zeit aber immer mehr Beispiele, die dieser Aussage widersprechen, was aber meiner Meinung nach darlegt, auf welchem Niveau sich inzwischen der Geschmack der Allgemeinheit bewegt.), einer der musikalische Hochleistungen fabriziert, muss aber nicht unbedingt gut rumhampeln können Sicherlich, optimal ist es, wenn er beides beherrscht.

Ebenso verhält es sich bei den Runen: Der Gesang/Zauberspruch sollte nicht fehlen, doch die Runenstellung ist nicht unbedingt von Nöten, bekräftigt jedoch das Ganze (und zwar merklich!)

 

Klang ist feinstofflicher und daher weitreichender als jegliche materielle Form. Dennoch muss sich jegliche Idee in dieser Existenzebene manifestieren (TYRYR), damit sie erfolgreich ist und so ist der Körper genauso wichtig wie der Geist und die Seele. Nichts davon sollte auf Dauer überbetont, höher bewertet und mit mehr Aufmerksamkeit bedacht werden! Diese Lehre findet sich auch in der Rune EOH wieder, die für Balance steht.

So gebraucht nun Eure geweihten Runen, lernt sie kennen und anwenden und gewinnt so an Kraft, Vertrauen und Freude!

 

 

 

 

 

 

 

 

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