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Die Stationen von Od*Chi Musikkarriere

Stand 15.03.05

 

Zum Mantra- und Bajan-Singen, wie auch zum Didgeridoospielen und Obertongesang, kam ich auf den Rainbow-Gatherings 1994 in Slowenien, wie auch auf dem 95er in Tschechien.

Fortan bis heute pflegten wir gemeinsames Singen und sonstiges Musizieren bei den regelmäßig 8 mal im Jahr zu den Jahreskreisfesten im Wald für mehrere (bis zu 14)Tage (am Stück) stattfindenden TING’s (Treffen In Natürlicher Gemeinschaft.).

Dort erlernte ich alle Instrumente und Techniken, die ich heute in petto habe.

Getrommelt habe ich praktisch schon von klein auf, ob auf den Oberschenkeln, S-Bahn-Sitzen, oder Tischerl, Tischen, Blechdosen oder was auch immer. Schon lange habe ich die Nerven meiner „zufälligen“ Zuhörer damit strapaziert.

 

In den Jahren 1997 bis 1999 fanden auch inoffizielle unregelmäßige Mantrasingtreffen in der Giesinger Wohnung meiner damaligen Gefährtin Anne Urania Windtänzer mit diversen Teilnehmern statt.

Daher, wie auch von den „Rainbows“ und den TING’s, lernte ich ein ziemlich großes Repertoir an Bajans, Mantras und sonstigen heiligen Liedern im Laufe der Jahre kennen.

 

Dieses erweiterte sich noch durch das Mitwirken bei der Weltmusik-Gruppe „Pulsare“ aus Regensburg, mit denen ich zwischen 1998 und 2000 regelmäßige Auftritte auf größeren und kleineren Bühnen hatte und dabei auch erhebliche Bühnenerfahrung sammeln konnte.

Das Hauptaugenmerk dieser Gruppe war die Wiedergabe von heiligen Liedern aus aller Welt, begleitet von verschiedenartigsten, oftmals auch exotischen Instrumenten wie Berimbau, Tabla, Sithar, Sruti, Tampura, Monochord, Polychord, Drehleier, Hackbrett, Zither, diversen Flöten, Maultrommeln, Trommeln aus aller Welt, (natürlich)Didgeridoo, diversen Flöten und  auch Gitarre. Zusammen mit ihnen entstand 1999 die CD „Pulsare – Weltmusik ausm Wald“, die ein Mandala von mir auf dem Cover zierte.

 

Zwischen 2000 und 2002 absolvierte ich etliche Konzerte zusammen mit Oli Winthoc und Tom Tak Jana als Gruppe „Naturzauber“, bei der Mantras und Rainbow Spirit Songs neben Didgeridoo und Obertönen, sowie Maultrommel und diverse Percussion, auch ihren Platz hatten. Hier entstand 2001 die CD „Naturzauber – Ois is Om“. Auf ihr befindet sich auch das „Gayatri-Mantra und der Rainbow-Spirit-Song: „We all come from Goddess...“.

Das Cover ziert auch hier ein Mandala von mir.

 

In der Übergangszeit von Pulsare zu Naturzauber (es gab eine Phase, da spielte ich bei beiden Gruppen), gab es das Regensburger Music-Projekt „Music-Tribe“, eine Fusion diverser Ethno-Bands und Performance Gruppen aus dem Großraum Regensburg, worin auch Pulsare und Naturzauber intergriert waren. Eines der Konzepte beinhaltete, bei Großveranstaltungen, mit den Music-Tribe-Gruppen den gesamten Rahmen abzudecken, mit verschiedenen Musik-Arten und allerlei Performance, inkl. Feuershow und Gaukelei. Dabei sollte der pädagogische Aspekt auch seinen Raum bekommen und so hatten wir z.B. auch unseren Auftritt inkl. Workshops bei der Europäischen Schule in München-Neuperlach im Sommer 2000.

Die Ideen waren sehr gut, aber leider klappte die Umsetzung nur in der Anfangsphase, dann gingen die Interessen und Werdegänge der einzelnen Akteure und Gruppen mehr und mehr auseinander.

Neben zwei Engagements im Kunstpark Ost zur Sylvesterparty 1999auf 2000 und der Walpurgisnacht 2000 entstand immerhin ein Sampler mit dem Namen „Music-Tribe – Peace on Earth“ Auch hier übernahm ich die Gestaltung des Covers.

 

Die Gruppe Naturzauber löste sich dann 2002 auch auf und seither gab es etliche Music-Projekte bei denen ich mitwirkte und mitwirke. Angefangen von der anfangs vielversprechenden Formation „Urkraft“ (auch hier fanden Mantras und Bajans ihren Raum), als auch die Mitwirkung bei der Rosenheimer Ethnogruppe „Gaya“, deren CD-Booklets ebenfalls mit Mandalas von mir versehen sind.

 

Ein besonderes Ereignis waren auch die drei alljährlich (1999, 2000, 2001) im Herbst stattgefundenen Konzerte in der Christuskirche Berchtesgaden, zusammen mit dem Organisten und Musikschullehrer des Sportgymnasiums „Christopherusschule“ Ralph Stiller, die unter dem Namen „Konzert der Kontraste“ liefen. Hierbei handelte es sich um eine Fusion von, oftmals extravaganter (alá „Elias“ im Film „Schlafes Bruder“)und vielfach improvisierter Kirchen(orgel)musik, sowie klassischer Trompete und auch Waldhorn, kombiniert mit Schlagzeug, Marimbaphon und meiner Oberton-Musik.

Vom letzten Konzert dieser Art im Oktober 2001 existiert auch eine inoffizielle CD.

 

Beim legendären Obertonfestival in Bergen im Chiemgau, traf ich viele Obertonmusiker wie Christian Bollmann, Wolfgang Saus, Claudia Mattussek, Chris Amrhein, Alexandra Pesold, Armin Wenger, Waskhar Schneider, Ralph Gaukel, Mark Iwaskjewic, Thomas Eberle uvm. mit denen ich immer wieder einmal Konzerte in Kirchen und sonstigen gut hallenden Räumen absolvierte.

Auf der Doppel-CD „Klangreise in die Unterwelt“ eine Best of Sammlung der Tropfsteinhöhle Schulerloch im Altmühltal aus dem Jahre 2002 waren vom gemeinsamen Konzert mit ObertonmeisterWolfgang Saus gleich drei Stücke (so viel wie sonst von keiner Gruppe) auf dem Album vorzufinden.

 

Seither fanden immer wieder interessante Klangkonzerte mit verschiedenen Musikern, oft völlig mit freien Improvisationen statt. Dabei entdeckte ich, dass mir diese Spontan-Musik mit am Besten liegt und bin somit stets offen für Projekte dieser Art..

 

Derzeit trete ich sowohl Solo, mit einer spirituell-kabarettistischen Note inkl. bayrischen Mantren, als auch mit zusammen der Band „Freigeist“, bestehend aus dem E-Gitarristen und Bluessänger Stani Kirov, dem bayrisch-palästinensischen Percussionisten Sami Palibachukund mir, auf. Gemeinsam erzeugen wir Kompositionen aus einer Fusion von psychedelischen Blues-Rock mit meinem vielfältigen, obertonreichen Klangspektrum..

Hörproben dazu finden sich auf  www.urwurz.de  /945.0.html

 

Seit Juni 2003 leite ich einmal monatlich eine Klangmeditation im Seminarhotel Jonathan. Hierbei gibt es Entspannungsphasen, in denen ich die Teilnehmer mit meinen obertonreichen Klangvariationen verwöhne und im Wechsel dazu „Spannungsmomente“ in denen gemeinsam Mantren und Bajans gesungen werden.

In den letzten Jahren wurde ich auch immer wieder für Vernissagen, Geburtstagsfesten und Hochzeiten engagiert und erreichte so auch Menschen, die sonst wohl kaum mit dieser Musik in Kontakt gekommen wären.

 

Zu guter Letzt bleibt noch zu erwähnen, dass ich beim Seminarhotel Jonathan seit Juni 2003 vierteljährlich zur Neumondzeit Schwitzhütten leite, die aus der Tradition der nordamerikanischen Ureinwohner als altes Reinigungsritual überliefert sind.

Da ich nicht in dieser Tradition aufgewachsen bin, nehme ich mir die Freiheit, die wichtigen Inhalte zu übernehmen, jedoch insbesondere im musikalischen Bereich, von der Tradition abzuweichen. Überhaupt bleibt hier sehr viel Raum für Spontanität und Improvisation.

Mit dem Beginn des Rituals durch das Entzünden des Feuerstapels, findet auch die Musik ihren Platz. Während des gesamten Rituals wird vielfach gesungen. Dabei auch viele Mantren, Bajans und Rainbow-Spirit Songs.

Meine erste Schwitzhütte durfte ich Anfang der 90er Jahre erleben und es folgten noch viele, ehe ich anfing selbst welche zu leiten. Für mich bedeutet eine Schwitzhütte eines der intensivsten Reinigung-Rituale, die uns zur Verfügung stehen und empfinde sie jedes Mal als eine Neugeburt.

 

Musizieren und Singen ist für mich eine der schönsten und direktesten Formen zu beten und mich mit der göttlichen allumfassenden Kraft zu verbinden. So sehe ich jedes Konzert als ein Ritual an(bei dem allerdings Humor und Leichtigkeit nicht fehlen dürfen!).

Die Kraft der Natur, des Großen Geistes und Mutter Erde findet hier stets seinen Ausdruck und ihnen zu Ehren mache ich Musik.

In Dankbarkeit für meine musikalischen Fähigkeiten!

Hare OM und Ahou!